Der Beruhigungssauger – auch Schnuller genannt

Der Schnuller dient dazu, das Saugbedürfnis von Babys, Säuglingen und Kleinkindern zu befriedigen. Da Kinder die Befriedigung ihres Saugbedürfnisses beruhigt, wird er wohl auch Beruhigungssauger genannt.

Heute bestehen Schnuller aus einem Mundteil. Dies wird meistens entweder aus Latex oder Silikon hergestellt. Damit das Baby den Sauger diesen Mundteil nicht verschlucken kann, ist noch ein Schild befestigt.

Schnuller haben viele Namen. Zum einen kann es sein, dass Eltern oder Großeltern diesem einen speziellen Namen geben und zum anderen gibt es eben umgangssprachlich viele Namen für diese Gerätschaft: Nuckel, Nunni, Duddu oder Diddi sind solche Bezeichnungen. Regional kann er auch Fopper, Duttel, Luller oder Nuggi genannt werden. Und sicherlich ist die Liste der Namen für den Beruhigungssauger damit noch nicht erschöpft.

Meist wenden Eltern und ihre Babys den Schnuller instinktiv richtig an. Es gibt aber drei Dinge, die man damit keinesfalls tun darf:

Was man nicht mit einem Schnuller tun sollte

Schnuller ablecken

Fällt der Schnuller auf den Boden, kommt er Eltern dreckig vor, dann wird er kurz in den eigenen Mund gesteckt und durch abschlecken äußerlich gesäubert und dann wieder dem Baby gegeben. Leider ist es möglich, das Kind so mit kariesauslösenden Mundbakterien anzustecken. Daher sollte man dies besser unterlassen.

Mit Honig einstreichen

Um die Beruhigungswirkung des Schnullers zu steigern, wird der Schnuller in Honig oder andere süße Nahrungsmittel getaucht. Bei Honig ist das sehr problematisch, denn in diesem kann etwas enthalten sein, dass für das noch nicht voll entwickelte Immunsystem von Babys bis zum ersten Lebensjahr gefährlich bzw. lebensbedrohlich ist. Aber auch andere zuckerhaltige Nahrungsmittel sollte man nicht wählen, denn dadurch wird das Kind bereits im Babyalter auf Süßes programmiert.

Saugflasche als Schnullerersatz

Fast jedes Baby hat nicht nur einen Schnuller, sondern eben auch eine Saugflasche. Die Saugflasche sollte aber niemals als Ersatz für den Schnuller dienen, denn Dauernuckeln kann zum Nursing-Bottle-Syndron (Nuckelflaschenkaries) führen.

Abschied vom Schnuller

Öffentlicher Schnullerbaum im Luisenpark (Mannheim).
Schnuller am öffentlichen Schnullerbaum im Luisenpark in Mannheim. Der Baum steht bei der Anlegestelle – im Blick zu den Störchen.

Ein Baby mit Schnuller ist kein ungewohnter Anblick und auch im zweiten Lebensjahr haben viele Kinder noch ihren Nuckel. Meist werden Kinder ihren Schnuller einfach irgendwann Schnuller sein lassen, manche Kinder muss man dann aber doch entwöhnen. Und dies sollte man spätestens nach Vollendung des zweiten Lebensjahres tun. Es gibt zum Beispiel die Möglichkeit, dies im Rahmen eines Abschiedsfestes zu tun oder wie in Dänemark, den Schnuller an einen Schnullerbaum zu hängen. Auch bei uns gibt es inzwischen öffentliche Schnullerbäume. Hier ein Bild vom Schnullerbaum in Mannheim. Und manchmal kommt auch die Schnullerfee, die den nicht mehr benötigten Schnuller gegen ein Geschenk eintauscht.

 

Wann muss ein Schnuller sterilisiert werden?

Wie sollte man einen Schnuller sterilisieren?

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