Nebenwirkungen beim Zahnen

Nicht alle Kinder leiden unter ihren Zähnen, einige Babys erledigen das Zahnen ohne Nebenwirkungen. Bei anderen gibt es sie, und andere Babys nehmen gleich alle je bekannt gewordenen Symptome auf sich.

Symptome Zahnen

Hier die wichtigsten Nebenwirkungen des Zahnens im Überblick:

  • Das Baby ist unruhig und quengelig.
  • Es hat kaum Appetit.
  • Das Baby sucht noch mehr die Nähe der Eltern und will direkt getröstet werden.
  • Das Baby schläft schlecht. In der Nacht ebenso wie auch am Tag.
  • Wenn es starke Schmerzen hat, dann schreit das zahnende Baby auch.
  • Viele Babys sabbern vermehrt (was zu wunden Stellen führen kann, weswegen man genügend Babylätzchen vorrätig haben sollte).
  • Sie kauen auf allem, auch auf den eigenen Fingern und Fäuste.
  • Das Zahnfleisch ist geschwollen und wund.
  • Die Wangen werden rot und heiß.

Vorsichtig sollte man bei Fieber und Durchfall sein. Das kann mit dem Zahnen zusammenhänge, es kann aber eben auch Hinweis auf eine andere Erkrankung sein. Treten also Fieber und Durchfall auf, sollte man zum Kinderarzt gehen.

Beißring kann helfen

Das Zahnen kann also recht unangenehm werden (muss es aber nicht). Den meisten Kindern hilft bereits ein gekühlter Beißring, um diese Zeit besser zu überstehen. Aber es gibt auch Alternativen zum Beißring, diese reichen vom kalten Waschlappen über Veilchenwurzel bis hin zum Zahnungsgel und entsprechenden homöopathischen Mitteln. Ist das Baby in dieser Zeit absolut untröstlich und leidet es sehr, sollte man mit dem Kinderarzt sprechen, dieser kann durchaus auch ein leichtes, für Babys taugliches Schmerzmittel verschreiben.

Siehe auch Alternativen zum Beißring.

So verläuft das Zahnen

Der erste Zahn kommt meist um den sechsten Lebensmonat (als Richtwert gilt vierter bis siebter Monat). Nicht jeder Zahn bzw. jedes Baby hält sich an den Zeitplan -sie sind viel früher oder eben etwas später dran. Aber die meisten Babys haben zum ersten Geburtstag ihre ersten acht Zähne im Mund. Bis dahin sind oben und unten je vier Zähne zu sehen, die Schneidezähne.

Im zweiten Lebensjahr kommen beim Baby dann die Eckzähne und die ersten Backenzähne.

Und im dritten Lebensjahr sind es dann die zweiten Backenzähne, die den Abschluss des Zahnens bilden und das Milchzahngebiss komplett machen.

Mit dem 30. Lebensmonat, also wenn das Baby 2,5 Jahre alt ist, sollte das Zahnen abgeschlossen sein.

Siehe auch Reihenfolge der Zähne beim Zahnen.

Wann zum Kinderarzt?

Aber wie schon gesagt, nicht jedes Baby hat den Zeitplan gelesen und hält sich dran. Sollte zum ersten Geburtstag noch gar kein Zahn zu sehen sein, sollte man Rücksprache mit dem Kinderarzt halten. Ebenso sollte man diesen oder gleich einen Kinderzahnarzt aufsuchen, wenn das Kind mit dem 3. Geburstag noch kein vollständiges Milchgebiss aus 20 Zähnen hat.